Außenanlagen für Kommunen und Gewerbe in Oberhausen
In Oberhausen arbeiten wir für Auftraggeber, bei denen der Betrieb während der Bauzeit weiterlaufen muss: ein Klinikum und eine Kirchengemeinde im Rahmen der Städtebauförderung. Beide Projekte wurden 2025 fertig, beide liegen rund 20 Autominuten von unserem Betriebssitz in Essen entfernt.
Räumlich hat sich die Arbeit bisher auf zwei Punkte konzentriert: die Josefstraße im Oberhausener Zentrum und Osterfeld, wo der Kirchplatz St. Pankratius liegt. Was beide Aufträge verbindet, ist nicht die Gestaltung, sondern die Organisation – Bauabschnitte, Rettungswege, öffentliche Nutzung während der Bauzeit und eine Abrechnung, die einer Prüfung standhalten muss.
Unsere Projekte in Oberhausen
Fertig gebaut und übergeben – mit eigenen Fotos von der Baustelle, nicht aus einer Bilddatenbank.
Außenanlage Helios Klinikum
ca. 2.800 m² · Q4 2024 bis 11/2025, zwei Bauabschnitte
Gebaut bei laufendem Klinikbetrieb: 500 m² Wegepflaster, 400 m² Splittmastixasphalt, Feuerwehraufstellfläche in Rasengittersteinen, Blockstufenanlage mit Kontraststreifen über 40 m Baulänge, barrierefrei nach DIN 18040.
Projekt ansehenKirchplatz St. Pankratius, Osterfeld
ca. 1.700 m² · 05/2025 bis 11/2025
Städtebauförderung, davon 850 m² Pflasterklinker; offene Sichtachsen statt verwinkelter Ecken, Cortenstahl-Mauerscheiben, barrierefreie Rampen und der Erhalt des Ehrenmals.
Projekt ansehenWas in Oberhausen anders geregelt ist
Satzungen und Förderungen sind kommunal geregelt und unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Die folgenden Punkte betreffen Bauvorhaben in Oberhausen direkt.
Baumschutzsatzung: 80 cm, mit Ausnahmen nah am Gebäude
Geschützt sind in Oberhausen Bäume ab 80 cm Stammumfang, gemessen in 100 cm Höhe. Zwei Punkte weichen von den Nachbarstädten ab: Birken, Pappeln, die meisten Nadel- und Obstbäume sind ausgenommen (nicht aber Eibe, Ginkgo, Walnuss und Esskastanie), und Bäume, die näher als 300 cm an der Außenwand eines bestehenden Gebäudes mit Wohn- oder Gewerbe-Aufenthaltsräumen stehen, fallen nicht unter die Satzung – Garagen, Carports und Schuppen zählen dabei ausdrücklich nicht als solche Gebäude. Wir klären vor dem ersten Spatenstich, welche Bäume auf dem Grundstück darunter fallen.
Wurzelbereich: Asphalt und Aushub sind mitgemeint
Die Oberhausener Satzung verbietet nicht nur das Fällen. Verboten sind ausdrücklich auch Eingriffe in den Wurzel- und Kronenbereich geschützter Bäume: eine wasserundurchlässige Decke aus Asphalt oder Beton, Abgrabungen und Aufschüttungen, das Lagern von Salzen, Säuren oder Ölen. Für Hof- und Zufahrtsflächen heißt das, dass Belagswahl und Aufbau im Wurzelbereich Teil der Genehmigungsfrage sind, nicht nur eine Geschmacksfrage – ein Punkt, der bei Gewerbeflächen regelmäßig übersehen wird.
Quelle: Baumschutzsatzung der Stadt Oberhausen vom 07.12.2021, § 4 Abs. 2
Hofflächen im Stadterneuerungsgebiet: Zuschuss möglich
Für Immobilien im Programmgebiet Brückenschlag gibt es ein Fassaden- und Hofprogramm, das auch die Begrünung von Hofflächen, deren Neugestaltung und die Entsiegelung fördert – als Zuschuss von maximal 50 % der förderfähigen Kosten, bei Hofanträgen bis 10.000 Euro. Zwei Bedingungen sind für die Bauplanung wichtig: Die Maßnahmen müssen von Fachfirmen ausgeführt werden, und begonnen werden darf erst nach der Bewilligung. Ob eine Adresse im Programmgebiet liegt, prüfen wir vor dem Angebot.
Quelle: Stadterneuerung Oberhausen Brückenschlag, Fassaden- und Hofprogramm (Stand der Quelle: 2023)
Stand: September 2026. Satzungen und Förderprogramme ändern sich; im Einzelfall bitte prüfen oder uns fragen – wir holen den aktuellen Stand vor dem Angebot ein. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.
Diese Leistungen fragen Kunden in Oberhausen an
- Gewerbe-Außenanlagen Beide Oberhausener Projekte liefen im laufenden Betrieb, mit Bauabschnitten und durchgehend befahrbaren Rettungswegen. Genau das ist der Unterschied zu einem Privatgarten.
- Pflaster- und Asphaltflächen Wegepflaster, Platzflächen aus Pflasterklinker, Splittmastixasphalt und Rasengittersteine für die Feuerwehraufstellfläche – in Oberhausen mit Lastannahmen statt Wohnwegen.
- Treppenanlagen und barrierefreie Wege Blockstufenanlagen mit Kontraststreifen und Rampen nach DIN 18040 haben wir am Klinikum und am Kirchplatz gebaut.
- Tiefbau und Entwässerung Entwässerung, Aufbau und Tragschichten gehörten bei beiden Aufträgen dazu; bei Bestandsflächen im Ruhrgebiet ist der Untergrund selten so, wie der Plan ihn zeigt.
Vor-Ort-Termin in Oberhausen
Brahim Kabashi und Qendrim Brahaj kommen selbst zum Termin, schauen sich die Fläche an und sagen, was geht und was nicht. Die Erstberatung und der Vor-Ort-Termin sind kostenlos und unverbindlich. Fotos vorab per WhatsApp sparen oft den ersten Termin.